Djeco Kratzbild Sunshine

Kinder lieben Kratzbilder. Sie haben etwas geheimnisvolles an sich, denn man weiß nie, was sich unter der mattschwarzen Oberfläche verbirgt. Und gerade in der dunklen Jahreszeit finde ich es sehr schön, die Dunkelheit einfach wegkratzen zu können und eine bunte, leuchtende Welt darunter zu entdecken. 🙂

Der Vorteil für uns Eltern ist: man kann sie leicht überall mit hinnehmen, auch in Restaurants oder Wartezimmer, ohne 100 Stifte mitzuschleppen und am Ende den absoluten Lieblingsstift zu verlieren. Und die Kinder können schon spätestens ab einem Alter von 3 Jahren sich damit allein beschäftigen. Das fördert nicht nur die Konzentration und die Feinmotorik, sondern auch die Kreativität und gleichzeitig könnt ihr die Namen von Farben üben. Genauso gut sind die Kratzbilder aber auch für ältere Kinder geeignet, die sich dann kreativ und künstlerisch austoben können.

Als Geschenk sind Kratzbilder ebenfalls gut geeignet. Denn sie brauchen sich auf und davon kann man nie genug haben. Es gibt sie schon fertig mit verschiedenen Motiven, die entdeckt werden wollen. Wie zum Beispiel von der Firma Djeco. Zu unterschiedlichen Themen wie Vollmond oder dem hübschen Mädchen Ondine sind jeweils vier Kratzbilder und ein Holzkratzer zu einem Set zusammengestellt. Die Motive sind an den Rändern vorgekratzt, so dass sich die Kinder nur noch überlegen müssen, mit welchem Muster sie die Konturen füllen wollen.

Zum Verschenken finde ich die fertige Variante sehr schön, zumal die Djeco Kratzbilder ganz besondere Motive haben und schön verpackt sind.

Aber in meiner Kindheit haben wir solche Bilder selbst hergestellt. Das spart nicht nur Geld, sondern ihr könnt damit auch wunderbar einen grauen, verregneten Dezembernachmittag verbringen. Außerdem sind die Kleinen ganz stolz darauf, etwas selbst geschaffen zu haben und sie lernen, dass man nicht immer alles fertig kaufen muss.

Am einfachsten geht es, wenn ihr Wachsmalstifte und schwarze Farbe verwendet. Das Papier sollte eventuell etwas fester sein, es geht aber auch normales weißes Papier. Mit den Wachsmalstiften tragt ihr eine schöne dicke, bunte Schicht auf das Papier auf. Wie ihr das macht, ist euch überlassen, in Streifen oder wild durcheinander ist egal. Die Anspruchsvollen unter euch, können natürlich auch schon mit den Wachsstiften ein Bild auf das Papier bringen, das dann von den Kindern entdeckt werden kann. Für kleine Kinder, die noch nicht so gut malen können ist das vielleicht eine gute Variante. Inzwischen gibt es auch Wachsstifte mit Glitzereffekten, das finde ich auch sehr schön.

Danach wird die Wachsschicht mit schwarzer Farbe überpinselt, möglichst dick und deckend. Dazu könnt ihr Acrylfarben oder andere deckende Farben verwenden, je nachdem was ihr gerade zur Hand habt. Trocknen lassen und fertig ist euer Kratzbild. Nun können die Kinder ihre Motive mit einem Zahnstocher oder einem anderen spitzen Stift hineinkratzen. Als Kratzer könnt ihr auch einen Kugelschreiber oder Bleistift ohne Miene verwenden, damit die Kinder ihn gut halten können und sich nicht selbst verletzen.

Solltet ihr keine Wachsstifte zur Hand haben, gibt es auch noch eine andere Variante mit Wasserfarben. Dieses Mal wird das Papier mit den Wasserfarben schön bunt angemalt und anschließend trocknen gelassen. Danach tragt ihr mit einer weißen Stabkerze eine dicke Schicht Wachs auf das Papier auf, damit die darunter liegenden Farben schön leuchten. Dann wird wieder alles mit schwarzer Farbe überpinselt. Trocknen und fertig.

So einfach geht das. Probiert es doch gleich mal aus und zeigt mir eure Kratzbilder.

Eure Daniela

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